Welche Massage ist die richtige? – Teil 2

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Massagen aus Fernost (Thai, Shiatsu)

 Die klassische Thai-Massage kann als eine Kombination aus passivem Yoga und Akupressur zusammengefasst werden und wird meist, wie auch die Shiatsu-Massage unter hohem Druck ausgeführt. Sie wirken eher anregend und sind nun nicht unbedingt als Entspannungsmassagen zu beschreiben. Zudem schließen beiden Massagearten auch eine energetische Behandlung mit ein.

Anwendung:

Sie stellt eine Kombination aus dem Yoga entnommener Streckpositionen, Dehnbewegungen, Gelenkmobilisation und Druckpunktmassagen, die an dem ganzen Körper angewendet werden, dar. Unter hohem Druck werden starke Verspannungen gelöst und teilweise sogar eingerenkt.

Wirkungsweise:

  • Dehnung der Muskulatur
  • Anregung der Blutzirkulation / des Stoffwechsels
  • Förderung der Beweglichkeit / Verbesserung der Körperhaltung
  • Kann Linderung bei Kopf- / Rückenschmerzen verschaffen
  • Verbesserung des energetischen Flusses

Klassische Massage

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Die hierzulande medizinisch als „Klassische Massage“ anerkannte Massage ist sehr vielfältig. Ihre Grifftechniken finden Ihren Ursprung in Schweden und sie wird von Physiotherapeuten und Heilpraktikern zu verschiedenen Zwecken angewendet.

Anwendung:

Sie besteht aus fünf unterschiedlichen Handgriffen. Dazu zählen Streichen, Kneten, Reiben, Klopfen und Erschüttern. Sie kann als Ganz- oder Teilkörpermassage durchgeführt werden.

 

Wirkungsweise:

  • Lösung von Entspannungen
  • Schmerzlinderung
  • Entspannung bei Stress
  • Verbesserung der Blutzirkulation

 Hot Stone Massage

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Die Massageform arbeitet unter Zuhilfenahme aufgeheizter Steine und bringt besonders im Winter Wärme und Entspannung in den Körper.

 Anwendung:

Es wird hauptsächlich mit dem Eigengewicht der auf 60 °C erhitzten Steine gearbeitet. Bei der Behandlung legt sich der Klient zum auf einige der Steine, welche Layoutsteine genannt werden. Andere werden auf den Körper gelegt. Mit weiteren Steinen wird aktiv gearbeitet und der Gast wird mit diesen Steinen massiert.

Wirkungsweise:

  • Entspannung der Muskulatur durch Wärme
  • Beeinflussung des Vegetativen Nervensystems
  • Wärmender Effekt in kalter Jahreszeit

 Teilkörpermassage

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Bei der Teilkörpermassage wird nur ein Körperteil massiert. Daraus ergeben sich folgende Teilmassagebereiche: Beine, Rücken, Arme, Brust, Bauch, Gesicht, Kopf, Nacken, Fußreflexzonen.

Anwendung:

Jeder Masseur hat seine eigene Art der Massage und wird eine Teilkörpermassage auf die angrenzenden Gebiete ausweiten.

 

 

Wirkungsweise:

  • Lösen von Verspannungen bestimmter Teilbereiche
  • Schmerzlinderung
  • Kann Linderung bei Kopf- und Rückenschmerzen verschaffen

Aber egal für welche Massage Sie sich entscheiden, zu beachten ist, dass eine Wellnessmassage keine medizinische Massage ist und bei chronischen Leiden nicht den Gang zu einem Physiotherapeuten ersetzen kann. Besondere Vorsicht ist in der Schwangerschaft, einem Bandscheibenvorfall , akuten Entzündungen und nach Knochenbrüchen geboten.